2. Kryptographische Währungen = neue Anlageklasse

 

2.1.) Kryptowährungen sind ein sehr aussichtsreiches Investment aus folgenden Gründen:

 

 

Möglicherweise wird die Internet-Währung „Libra“ bald zu einer globalen Zweitwährung in vielen Ländern werden, und die Zentralbanken werden dann wohl keinen Einfluss mehr darauf haben, so dass Facebook selbst eine Zentralbank wird. Wenn Facebooks „Libra“ in einigen Jahren eine Bedeutung fast wie USD und Euro erlangen könnte, dann kann der Bitcoin und ev. weitere Kryptowährungen auch die Rolle des Goldes im Internet erreichen, d. h. also zur Wertaufbewahrung, Wertsteigerung und Wertetransport (Fluchtwährung) dienen. Goldbarren und Goldmünzen können an den Grenzen auffallen oder zuhause von Einbrechern gefunden werden. Bei den Banken kann man sie nur mit Wertverlust kaufen und verkaufen. Bitcoins dagegen können ohne Probleme in großer Menge im USB-Stick mitgenommen werden, man darf nur nicht das Passwort vergessen und sollte eine Sicherheitskopie erstellen.

 

Aber auch ohne "Libra" wird es bei  einigen Kryptowährungen langfristig erheblich steigende Kurse geben, denn :

Nicht nur private Anleger sondern auch viele institutionelle Investoren interessieren sich für die Kryptowährungen, weil diese überhaupt nicht mit den anderen Anlageklassen korrellieren. Dadurch kann ein diversifiziertes Portfolio mit Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Währungen usw. durch einen Kryptoanteil das Gesamtrisiko senken und den Gewinn durch die starken Bitcoin-Trends sogar noch steigern.

 

Deshalb haben viele Banken eigene Krypto-Abteilungen gegründet, um ihre Kunden darin gut beraten zu können. Immer mehr Börsen handeln deshalb Bitcoins sowie Futures, Calls und Puts darauf. Das bringt mehr Umsatz und Anlagebedarf, der bei Bitcoin jedoch auf dessen maximale Anzahl von 21 Mio. begrenzt ist. Um genügend Liquidität auch für Fonds zu erreichen, wird man daher langfristig auf andere Kryptocoins ausweichen müssen. Dadurch wird in den nächsten Jahren eine ganz neue Anlageklasse entstehen, an die sich viele erst noch gewöhnen müssen.

 

2.2.) Markus Miller, Geschäftsführer von GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. schreibt auf seiner website http://krypto-x.biz :

 

Die Dynamik im Bereich der Kryptowährungen ist exorbitant hoch. Fortlaufend ergeben sich neue Entwicklungen. Der Bitcoin und weitere Alternative Cryptocoins wie Ethereum (ETH), Ripple (XRP), NEO (NEO), Dash (DASH), Litecoin (LTC), Monero (XMR) oder BitShares (BTS) werden auf Basis der Blockchain-Technologie unser Geldsystem in der Zukunft massiv verändern.

 

Durch die zahlreichen Innovationen wird es zu einer Evolution kommen, die für Bürger und Marktteilnehmer, Privatpersonen, Unternehmen, Notenbanken, Staaten, Volkswirtschaften und Regierungen gleichzeitig eine Revolution mit sich bringen wird.  

 

Direktinvestitionen in Cryptocoins bergen jedoch neben großen Chancen auch erhebliche Risiken. Nicht nur, dass die Marktkurse der Kryptowährungen stark schwanken bzw. fallen können bis hin zu einem Totalverlust, sondern auch im Hinblick auf die Sicherheitsrisiken für diese digitalen Vermögenswerte.

 

Kryptowährungen sind eine Art digitales Bargeld. Die Zugangsschlüssel zu Ihren erworbenen Cryptocoins werden in Form komplexer Zahlencodes in elektronischen Geldbörsen, den sogenanntes Wallets verwahrt. Vom Mobile-Wallet auf Ihrem Smartphone bis hin zum Hardware-Wallet, in Form eines speziellen USB-Sticks. In der Vergangenheit hat es immer wieder spektakuläre Fälle von Datendiebstahl durch Hackerangriffe gegeben. Dabei wurden teilweise sehr große Summen an digitalen Vermögenswerten gestohlen.

 

Der Einsatz von Cold-Storage-Wallets ist daher sinnvoll. Sowohl für Kryptobörsen als auch für Kryptoinvestoren gilt: Größere Bestände an Cryptocoins – die bei Privatanlegern gerade auch der strategischen und längerfristigen Anlage dienen – sollten in sogenannten Cold-Storage-Wallets gehalten werden. Cold-Storage-Wallets sind elektronische Geldbörsen, die nicht mit dem Internet verbunden sind. Davon sollten wiederum Backups erstellt werden in Form von Sicherheitskopien bzw. Wiederherstellungsdateien, für den Fall, dass bei einem Privatinvestor das eingesetzte Hardwarewallet in seinen Funktionalitäten beschädigt wird, oder gar verloren geht. Die Aufbewahrung der verschlüsselten Wallets – wie auch der Sicherungsdateien – sollte zusätzlich an verschiedenen Orten erfolgen. Beispielsweise in unterschiedlichen Tresoren oder Schließfächern. Diese intelligente Vorgehensweise wird als Georedundanz bezeichnet. 

 

KRYPTO-X bietet dazu umfassende Informationen rund um die Zukunftstechnologien von Blockchain, Cryptocoins und FinTechs. Weitere Informationen von Markus Miller  über wichtige Grundlagen der Geschichte, Gegenwart und Zukunft unseres Geldsystems finden Sie in seinem aktuellen Buch „Die Welt vor dem Geldinfarkt“, sowie in seinem freien Newsletter  und in der KRYPTO-X Community auf XING.